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Reiki
In unserer westlichen Welt richtet sich die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf eine logisch-rationale Denk- und Handlungsweise aus. Bei uns gibt es tausend Begriffe für Technik, aber nur ein Wort für Energie oder Gefühl. Reiki ist eine Heilmethode, die auf Energieübertragung basiert.
Sie wird ohne jegliche Hilfsmittel angewandt und ist frei von jeder Religion oder Weltanschauung.
Auch wenn Reiki für uns im Westen noch eine relativ junge Heilmethode sein mag, so handelt es sich dabei doch um ein uraltes Menschheitswissen, dessen Ursprung auf die Sutras, alte buddhistische Schriften, zurückzuführen ist.
Nach langer Suche und deren Studium wurde dieses Wissen von Dr. Mikao Usui 1922 wiederentdeckt.
Reiki (gesprochen Ree-kii) ist ein japanisches Wort und bedeutet zusammengesetzt Universelle Lebensenergie.
REI bedeutet Universelle und KI bedeutet Lebensenergie.
Das Wort KI (Lebensenergie) findet man auch in den Wörtern Aikido und Tai-Chi wieder.Reiki ist eine Methode der Energieübertragung, die sehr angenehm und wohltuend ist und dabei die eigenen Selbstheilungskräfte stimuliert. Über die Hände des Reiki-Anwenders wird die im Reiki-Kanal durch ihn hindurchfließende Energie auf den Reiki-Empfänger übertragen.
Diese Reiki-Energie wirkt bei der Anwendung ausgleichend, entspannend, reinigend und heilsam. Wenn die Lebensenergie aus dem Gleichgewicht geraten ist, fühlt man sich gestresst oder unwohl, folglich können sich auch Krankheiten leichter ausbreiten. Wenn jedoch die eigene Lebensenergie wieder frei fließt, fühlt man sich wohl, entspannt, gesund und zufrieden.
Jeder von uns kann diese Energietechnik erlernen, da jeder Mensch diesen Energiekanal besitzt. Bei vielen von uns ist dieser allerdings im Laufe des Lebens verschüttet worden, sodass er mithilfe der Reiki-Einweihung wieder freigelegt und neu aktiviert werden muss.
Bei Reiki gibt es vier unterschiedliche Grade:
Der erste Grad dient dem Erfahren und Kennenlernen dieser neu erworbenen Möglichkeit der Energieübertragung.
Der zweite Grad baut auf dem ersten auf. Hier wird die Energie noch gesteigert, und man geht mehr in die Tiefe. Der Reiki-Schüler macht Bekanntschaft mit den Reiki-Symbolen und erfährt, wie er mit deren Hilfe diese Energie auch unabhängig von Raum und Zeit anderen Menschen zukommen lassen kann.
Der dritte Grad baut auf dem zweiten Grad auf und wird auch als Meistergrad bezeichnet. Hier entwickelt man sich mithilfe der alten Lehre der Sutras zum Reikimeister. Die Energieschwingung erhöht sich nun um ein Vielfaches und im Allgemeinen verfeinert sich dabei auch die feinstoffliche Wahrnehmung. Diese Entwicklung ist für den Meisterschüler natürlich ein Prozess, dessen Ablauf und Dauer auch von seiner Gesamtkonstitution und seinem eigenen Lebenstempo bestimmt sind.
Der vierte Grad ist der Lehrergrad und baut auf dem dritten Grad auf. Der Reikimeister, der sich zum Lehrer und Ausbilder berufen fühlt und diese Technik von Dr. Mikao Usui weitergeben möchte, kann diese Möglichkeiten im vierten Grad erlernen.
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